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Dominik Richter
Hat immer eine weitere gute Idee für unsere Software. Und abends programmiert er Apps. Macht er aber ganz entspannt - und hat sogar schon Familie.

Dominik Richter

Meine Datenstory

Naja, die meisten Daten sind ja irgendwo schon da. Wir nehmen uns halt die PDFs her und schreiben ein Programm, was die Daten ausliest und in eine XML-Datei schreibt. Aber zugegeben: Die Rohdaten wären viel besser. Das Problem mit PDFs und aggregierten Daten ist halt oft, dass sich Fehler und Ungenauigkeiten nicht vermeiden lassen - man weiß ja nicht, wie die errechnet wurden. Mit den Themen, die wir in unserem Lab aufgreifen, liegen wir irgendwo zwischen persönlichen Interessen (Die besten Spielplätze) und politischen Anstößen (Der 2.500 Seiten starke Haushalt seiner Heimatstadt in 20 Grafiken).

Zur Person

B.Sc. Wirtschaftinformatik, Entwickler bei IT-Unternehmen, angestellt. In einem unabhängigen IT-Lab freiwillig engagiert.

Open Data

Es wäre schön, wenn der Freistaat das Thema mal enforcen würde. Denn es geht ums Prinzip, also: Daten befreien!

Erwartungen an Open Data in Sachsen

Alle Daten, alle offen, alle unbearbeitet. Geht doch auch in anderen Ländern.

Nadine Michels
Seit Frau Michels da ist, geht es hier richtig voran. Wir haben drei neue Online-Services gestartet und eine Smartphone-App für unsere Mitglieder.

Nadine Michels

Meine Datenstory

Wir zählen zweimal jährlich, wie viele Vertreter unserer Berufsgruppen aktiv ihren Beruf ausüben. Dann setzen wir diese Zahlen ins Verhältnis zur Bevölkerungsdichte und -struktur, um den Bedarf bzw. die Bedarfsdeckung zu überprüfen. Dabei stoßen wir in den dicht besiedelten Städten regelmäßig an Grenzen – hier müssten die Daten für kleinere Flächeneinheiten aufgeschlüsselt sein. Auf Nachfrage hat uns das Statistische Landesamt die Daten der Kommunen, für die sie in besserer Qualität vorlagen, weitergegeben – schon im richtigen Format. Nun können wir besser planen. Gut für unsere Mitglieder, aber auch für die Bürger.

Zur Person

Fachangestellte für Bürokommunikation, angestellt bei einem Berufsverband, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Berufsbegleitendes Studium abgeschlossen.

Open Data

Wenn ich das richtig verstanden habe, sind das Verwaltungsdaten, die kostenfrei, maschinenlesbar und möglichst wenig bearbeitet zur Verfügung gestellt werden, und die man ohne große Vertragsgeschichten und Einschränkungen bei den Nutzungsrechten weiter verwenden kann. Das wäre aus Verbandssicht optimal.

Erwartungen an Open Data in Sachsen

Wir hätten solche Daten gern regulär verfügbar – auch, wenn sie nicht flächendeckend sind. Und wir würden sie am liebsten direkt in unsere Systeme ziehen, ohne manuellen Download übers Portal.

Dr. Manfred Eschbach
Zuverlässig, genau, geduldig. Er macht bei uns solche Themen wie Wildbrücken und Ausgleichsflächen.

Dr. Manfred Eschbach

Meine Datenstory

Ich weiß meistens, wo ich nachgucken muss – sowohl für berufliche als auch für Naturschutzfragen. Ich finde viel auf den Webseiten der Kommunen. Aber manchmal ist es schon mühsam. Zum Beispiel brauchen wir oft die Rote Liste, um die Gefährdung von Arten nachzuprüfen. Davon gibt es mehrere – auf unterschiedlichen Ebenen, für unterschiedliche Artengruppen. Aber jede steht woanders, und die Formate sind auch verschieden.

Zur Person

Landschaftsarchitekt, angestellt, Bereichsleiter. Ehrenamtlich tätig in einer Ortsgruppe eines Umweltschutzverbandes.

Open Data

Das ist doch ein politisches Thema: Mehr Transparenz beim Regierungshandeln. Ach ja, ich würde die deutsche Formulierung verwenden – da können die meisten sich eher etwas darunter vorstellen.

Erwartungen an Open Data in Sachsen

Ein schneller Überblick über die vorhandenen Daten wäre sehr nützlich.

Julian Raczynski
Julian ist ein Visionär und kann andere für seine Ideen begeistern. Er verliert nie den Draht zu seinen Mitarbeitern. Sympathisch und erfolgreich.

Julian Raczynski

Meine Datenstory

Unser Bot analysiert alle möglichen Daten zu meteorologischen, geologischen und klimatischen Faktoren, um Prognosen für die Landwirtschaft zu erstellen. Die Dateien aus Open-Data-Portalen sind für ihn nur Peanuts. Aber diese Daten können Lücken füllen, gerade, wenn wir von Sachsen sprechen: Die Landwirtschaft kriegt den Klimawandel schon deutlich zu spüren. Die Landwirte müssen oft schnell reagieren, zum Beispiel bei der Bewässerung. Echtzeitmessungen reichen nicht aus, um für jeden Teilschlag vernünftige Prognosen zu erstellen. Das Potenzial, das Bots aus der Kombination von Datenquellen schöpfen, ist vielen „Hütern“ von Daten noch nicht klar.

Zur Person

Abitur, Autodidakt. Mitinhaber eines in Sachsen gegründeten Data-Mining-Unternehmens, inzwischen in den USA ansässig.

Open Data

In Deutschland? Steckt in den Kinderschuhen. Ich verstehe das nicht. Die Leute dort sind manchmal so ängstlich, eben auch die Verwaltung. Open Data ist aber nicht optional – das ist ein Muss: Die Daten gehören nicht der Verwaltung. Die eigentliche Frage besteht doch darin, wie sichergestellt werden kann, dass diese Daten für alle zugänglich sind, nicht nur für spezialisierte Zielgruppen.

Erwartungen an Open Data in Sachsen

Alle Daten direkt „in die Maschine“! Und den Mut, über den Tellerrand zu gucken.

Dominik Richter
August kommt dann ins Spiel, wenn Ausdauer und Hartnäckigkeit gefragt sind.

August Thiem

Meine Datenstory

Wissen Sie, da habe ich hunderte! Der Bericht über die Facharztversorgung hatte es aber in sich. Um herauszubekommen, wieviele Medizinstudenten in Sachsen pro Jahr ihre Approbation machen, musste ich jede Uni einzeln anrufen. Dabei ist die Sicherstellung der fachärztlichen Versorgung eine gesetzliche Aufgabe! Das geht ja nicht ganz ohne Planung und Zahlen.

Zur Person

Diplomjournalist, freischaffend. Schwerpunkt Lokalpolitik.

Open Data

Meistens ist es ziemlich aufwendig, Daten für die Reportagen zu finden. Es würde meine Arbeit sehr erleichtern, wenn viele Daten, vor allem kommunale, an einer Stelle auffindbar wären. Und je mehr dafür schon vorliegen, desto mehr Zeit bleibt für detaillierte Nachfragen und Aufbereitung.

Erwartungen an Open Data in Sachsen

Soviel Daten wie möglich bereit stellen – an einer Stelle! Und immer dazu schreiben, wen ich bei Fragen kontaktieren kann.

Arno Dietrich
Ich bin mein eigener Chef. Seit 18 Jahren.

Arno Dietrich

Meine Datenstory

Mein Angestellter brauchte neulich kurzfristig die Ergebnisse einer Verkehrszählung auf einer Staatsstraße. Da war der Ansprechpartner im Landesamt im Urlaub. Am Ende hat er Zahlen aus dem Internet benutzen müssen. Die stammen aus einem acht Jahre alten Zeitungsartikel, aber besser als nichts. Für den Antrag braucht er dann aber doch die richtigen Daten – die Geschichte ist also noch nicht zu Ende.

Zur Person

Diplombauingenieur, Planungsbüro im Bereich Verkehrsplanung, selbstständig. 7 Mitarbeiter.

Open Data

Das Thema wurde neulich im GSV-Magazin erwähnt. Ich will mich damit nochmal beschäftigen – klar ist, dass ich mit Open Data meinen Kunden noch bessere Planungen liefern könnte. Wenn der Aufwand vertretbar ist, könnte das meiner Firma ganz schön was bringen.

Erwartungen an Open Data in Sachsen

Die Daten müssten zuverlässig auf dem neuesten Stand sein.

Luisa Katharina Roth
Frau Roth engagiert sich für eine systematische und unabhängige Einbindung wissenschaftlicher Analyseergebnisse bei energiepolitischen Entscheidungen.

Luisa Katharina Roth

Meine Datenstory

Unsere Forschungen bauen immer auf Ergebnissen vorangegangener Projekte auf. Zudem greifen wir auf Publikationen anderer Forschungsgruppen weltweit zu. Dafür gibt es fachspezifische Rechercheportale. Die Publikationen stehen meist online zur Verfügung. Was aber oft fehlt, sind Informationen gleicher Qualität aus anderen Quellen. Oder es ist extrem aufwendig und ziemlich teuer, sie einzusehen, wie bei den Forschungsdatenzentren. Open Data würde die Abhängigkeit von Drittmitteln verringern und uns erlauben, Forschungsziele unäbhängier von den Interessen der Energieunternehmen zu wählen.

Zur Person

M.Sc. Energiemanagement, Doktorandin am Lehrstuhl für Energiewirtschaft an einer sächsischen Universität.

Open Data

Ja, wir wollen unbedingt mitmachen: Die Drittmittelgeber wollen zunehmend sehen, woher unsere Daten kommen. Und wir haben den Anspruch, unsere Ergebnisse transparent für alle zu machen. Da geht es natürlich auch ums Image.

Erwartungen an Open Data in Sachsen

Die Daten müssten alle an einer Stelle stehen. Und dann müsste es gehen, dass man ausgewählte Datensätze über eine Schnittstelle bezieht.